Hexerei, Besessenheit, Hysterie. Phänomene zwischen Religion und Psychologie
Hartwig Weber
Hexerei, Besessenheit, Hysterie. Phänomene zwischen Religion und Psychologie,
HS, 2 st, Kompaktseminar: 02. - 05. Oktober 2003, B 410,
GHS, RL, SLg ,
Semester III - VII ,
Beginn 02.10.03, 14 Uhr, RaumB 410
Inhalte, Arbeitsweise, Zielsetzung:
Interessante Quellen zur Geschichte der Kindheit, zur historischen Religionspädagogik und Psychohistorie stellen Prozessakten der frühen Neuzeit dar. Im 17. und 18. Jahrhunderte waren in vielen Gegenden Europas und darüber hinaus Kinder in Prozesse wegen Hexerei verwickelt. Prozessschreiber haben ihre Aussagen, religiösen Glaubensvorstellungen und Phantasien festgehalten. Mit diesem Material werden wir uns in dem Seminar bevorzugt beschäftigen
Literaturhinweise:
- Wolfgang Behringer (Hg.): Hexen und Hexenprozesse. Dtv Dokumente, München 1988.
- Hans Sebald: Hexenkinder, Frankfurt am Main 1996.
- Hartwig Weber: Hexenprozesse gegen Kinder, Frankfurt am Main 2000.
- Hartwig Weber: Von der verführten Kinder Zauberei. Hexenprozesse gegen Kinder im alten Württemberg, Sigmaringen 1996.
- Hartwig Weber: Die besessenen Kinder. Teufelsglaube und Exorzismus in der Geschichte der Kindheit, Stuttgart 1999.
Bezug zur Studienordnung:
Religionspädagogik,
religiöse Erziehung,
Kirchengeschichte (frühe Neuzeit, 19. und 20. Jahrhundert), fächerübergreifend: Theologie und Psychologie
Zielgruppe:
Studierende des Faches Theologie im HF, NF, Leitfach, GHS, RL, SLg,
Anforderungen für die Vergabe eines Seminarscheines:
- Vorbereitende Lektüre;
- Analyse von Prozessakten
- Gruppenarbeit
Hinweis:
Seminarreader bei Frau van der Bosch mit Aufgabenstellungen zur Vorbereitung.