Über Kolumbien
Ausstellung
Kolumbien
Kolumbien ist ein tropisches Land im nördlichen Teil von Südamerika und mit 1 141 748 Quadratkilometern drei- bis viermal so groß wie Deutschland.
Ein Teil der Bergkette „los Andes“befindet sich in Kolumbien. Aus diesem Grund hat Kolumbien keine Jahreszeiten, sondern verschiedene Klimazonen. Kolumbien liegt sowohl am Pazifischen Ozean, als auch am karibischen Meer.
Vielfältig wie die Klimazonen ist auch die Flora und Fauna des Landes. So ist Kolumbien eines der Länder mit der größten Artenvielfalt der Erde.


Hauptexportprodukte Kolumbiens sind Kaffee, Bananen, Smaragde, exotische Früchte, Textilien, Lederwaren, Lebensmittel, Erdöl, Kohle, Gold und Zucker. Kolumbien ist der zweitgrößte Exporteur landwirtschaftlicher Produkte in die USA
Im Land leben ca. 41,96 Mio. Menschen, 36 Einwohner pro Quadratkilometer. 58 % der Bevölkerung sind Mestizen, 20 % Weiße, 20 % Schwarze und Mulatten,
2 % Indígenas (über 80 Völker).
In Kolumbien leben 10.892.000 Minderjährige, wovon 25,8% unter der vom Staat bestimmten Armutsgrenze leben. Mehr als 1 Million Kinder unter 14 Jahren müssen arbeiten, über 1 Million Kinder leiden unter Vertreibungen durch bewaffnete Auseinandersetzungen. Bei den illegalen Gruppierungen der Guerrillas und Paramilitärs stehen viele minderjährige Kinder unter Waffen.
Spanisch ist die Amtssprache des Landes, aber es werden noch mehr als 60 Sprachen von „Indígenas“ gesprochen.
Die größten Städte in Kolumbien sind Santafé de Bogotá (Hauptstadt, 6.776.009 Einwohner), Medellín (2.071.392Einwohner), Cali (über 2 Millionen), Barranquilla (über 1 Million); Cartagena (über 1 Million);
So wie in allen großen Städten gibt es in den Städten Kolumbiens verschiedene soziale Probleme, wie Gewalt, Kriminalität und Armut. Die Städte sind Ziel für die Flüchtlingsfamilien vom Lande, die dort wegen bewaffneten Auseinandersetzungen fliehen müssen. Deswegen ist die Anzahl von Straßenkindern und Straßenbewohnern in Kolumbien steigend. Heutzutage wohnen z.B. auf den Straßen von Medellin über 3483 Menschen.